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8 Stationen | 8 Ausbildungsberufe – der erste eigene Hydraulikschlauch

Keinen klassischen Tag der offenen Tür erwarteten die Jugendlichen und ihre Eltern im Frühjahr 2019 im thüringischen Beerwalde bei Dietzel Hydraulik. Spezialisiert auf die hydraulische Leitungstechnik stellt Dietzel selbst Armaturen, Fassungen und Verbinder her und kommissioniert diese zu hochkomplexer hydraulischer Leitungstechnik. Ein klassisches Produkt der Hydraulikbranche ist der Hydraulikschlauch, welchen die SchülerInnen und deren Eltern an diesem Tag auf eine ganz besondere Art kennenlernen sollten. „An diesem Beispiel können wir besonders gut den Anteil der verschiedenen Ausbildungsberufe bei uns im Unternehmen zeigen. Und warum nicht von den SchülerInnen selbst einen Schlauch herstellen lassen?“, so Ramona Bergner Personalleiterin Dietzel Hydraulik.

So wurden alle Azubis in die Planung einbezogen und jeder konnte sich ganz individuell einbringen. Für manch einen Azubi eine richtige Herausforderung, stellte sich im Nachgang jedoch heraus, dass man an seinen Aufgaben auch wachsen kann!

„Wir können unsere Azubis wirklich loben. Von der anfänglichen Aufregung vor fremden Menschen zu sprechen bis hin zur Angst vor schwierigen Fragen, haben alle Ihre Aufgabe super gemeistert und konnten diesen Tag mit einem Lächeln beenden. Es war toll, zu sehen, wie interaktiv und voller Freude die Jugendlichen Ihren Ausbildungsberuf den vielleicht bald neuen Kollegen präsentiert haben.“

Ramona Bergner

Empfangen wurden die Besucher im Dietzel-Kino, in welchem die „Industriekaufmänner“ mit der Vorstellung Ihres Ausbildungsberufes begannen. Nach der Vorstellung warteten schon die ersten Scouts (Azubis), um die SchülerInnen an die nächsten Stationen zu führen. Ziel war der „Zerspanungsmechaniker“ und das erste Bauteil für den eigenen Minischlauch. Mit Armaturen, Fassungen und Überwurfmutter in der Tasche ging es weiter mit dem Anlagenmechaniker im Schwerpunkt Schweißtechnik. Dabei konnten die SchülerInnen zuschauen, wie geschweißt wird und dabei auch selbst Schweißhelme und –handschuhe anprobieren. Da das Schweißen der Zukunft auch durch Roboter unterstützt wird, führten die Scouts die Besucher zum nächsten Ausbildungsberuf – dem Produktionstechnologe. Spannende Fakten rund um den Beruf ließen keine Fragen mehr offen, sodass an der nächsten Station schon ein weiteres eingelagertes Element für den eigenen Minischlauch wartete. Am Beispiel des Minischlauches stellten hier die Fachkräfte für Lagerlogistik ihren Ausbildungsberuf vor, lagerten gemeinsam den Schlauchabschnitt aus und demonstrierten verschiedene Einlagerungs- und Verpackungsmöglichkeiten. Zu guter Letzt hieß es an dieser Station: „Freiwillige vor“. Die Staplergabel konnte im Freigelände selbst bewegt werden – was für ein Erlebnis für die SchülerInnen. Mit Armaturen, Fassungen, Überwurfmutter und Schlauchabschnitt in der Tasche ging es nun zum Maschinen- und Anlagenführer. Eine spannende Station – sollte doch an dieser endlich der fertige Minischlauch entstehen. Mit ein wenig Muskelkraft konnte schlussendlich jeder ganz stolz seinen eigenen Schlauch in der Hand halten. Doch was ist ein Schlauch ohne Kennzeichnung? Wenn man die Hydraulikpraxis betrachtet ist dies ziemlich unpraktisch. Deshalb zeigte der Fachinformatiker schlussendlich wie das eigene Foto auf das Etikett des Schlauches „programmiert“ und gedruckt werden kann.

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Ansprechpartner

Denise Gödicke

Marketing- und Vertriebsassistentin



Tel.: +49 36602-140817

Mail: denise.goedicke@dietzel-hydraulik.de