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Schulpatenschaft – Schüler sind die späteren Bewerber

Die Erfolgsbasis der deutschen Maschinenbaubranche sind gut ausgebildete Fachkräfte. Entscheidend für Unternehmen ist aber auch, diese möglichst lange zu halten. Studien zeigen: Dies gelingt am besten über die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber. Warum als Unternehmen also nicht beides gleichzeitig fördern? Sich für Nachwuchsbildung und eine nachhaltige Arbeitgeberbindung einsetzen? Die Firma Knorr-Bremse in Berlin macht genau das über eine Schulpatenschaft. Seit zehn Jahren unterstützt die Firma Knorr-Bremse die Ernst-Haeckel Gesamt-schule in Berlin bei jährlichen Einzelprojekten und packt dabei auch schon mal selbst tatkräftig mit an. Aus den geförderten Schülern werden dadurch regelmäßig Bewerber und auch Azubis, die heute noch von gemeinsam geschulterten Projekten sprechen.

Mit Schulförderung ist es wie mit schönem Sommerwetter: Man kann nie zu viel davon bekommen. Und Unterstützungsbedarf an Schulen gibt es reichlich: Klassenräume müssen neu gestrichen werden, PC-Arbeitsplätze werden immer gebraucht und die Projektwochen fordern regelmäßig die Umgestaltung des Schulhofs. Die Mittel dafür sind meistens knapp. Hier setzt das Unternehmen Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH an. Die Berliner Niederlassung des weltweit führenden Herstellers von Bremssystemen übernimmt mit einer Schulpatenschaft einen Teil der Fürsorgepflicht für die Ernst-Haeckel Gesamtschule. Knorr-Bremse unterstützt Verbesserungsprojekte der Lehrstätte sowohl auf finanzielle als auch auf praktische Art.

„Bei der gemeinsamen Arbeit an Schulprojekten, kommen Schüler und Azubis ganz natürlich ins Gespräch über den Beruf. Das schafft Vertrauen“.

Bernd Graubaum

Im aktuellen Projekt arbeiten sechs Azubis des Bremsenherstellers Knorr zusammen mit der Arbeitsgruppe der 7. Klasse an der Umgestaltung des Schulhofes. Dabei wird auch ein Schulgarten angelegt. Der Lehrer für Arbeitslehre benötigt für die Verschönerung zusätzliche Manpower. Die sechs Knorr-Azubis meldeten sich freiwillig, um beim Schulhofprojekt mitzuarbeiten. Gewerkelt wird an Samstagen außerhalb der Dienstzeit. Der Ausbildungsleiter von Knorr-Bremse, Bernd Graubaum, bemerkt dazu: „Mehrere der freiwilligen Azubis waren vorher auf der Ernst-Haeckel-Schule. Das erhöht die Einsatzbereitschaft natürlich enorm.“ Dass sich die Azubis und Schüler während der gemeinsamen Projektarbeit über ihr (Berufs-)Leben austauschen, liegt auf der Hand. Die potentiellen Bewerber von morgen erhalten so nebenbei und in familiärer/zwangloser Atmosphäre bereits einen lebendigen Eindruck von der Technikausbildung bei Knorr-Bremse. Das gewachsene Vertrauensverhältnis der Schüler zu dem Schulpaten erhöht die Identifikation mit diesem möglichen Arbeitgeber. Bewerbungen bleiben da nicht aus: Aus seinem Schulpatenprojekt gewinnt die Firma Knorr-Bremse im Jahr durchschnittlich drei Bewerbungen. „Und bei zwei gleich starken Bewerbern, liegt es nahe, sich für denjenigen zu entscheiden, dessen soziale Kompetenzen man bereits kennt“, so Ausbildungsleiter Bernd Graubaum. Von dem frühzeitigen sozialen Engagement von Knorr-Bremse profitieren letztlich alle.
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Ansprechpartner

Bernd Graubaum

Ausbildungsleiter



Tel.: +49 30 93 92 2612

Mail: bernd.graubaum@knorr-bremse.com