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Geflüchteten eine Zukunft bieten

Wie können wir Flüchtlinge in Deutschland integrieren? Welche Maßnahmen können wir treffen, damit sie die Möglichkeit haben, sich auch beruflich zu etablieren? Dürfen wir Geflüchtete überhaupt einstellen, ihnen Praktikums- oder Ausbildungsplatze anbieten und somit auch einen Beitrag zu ihrer finanziellen Sicherheit leisten? Diese Fragen dominieren öffentliche Debatten. KAESER KOMPRESSOREN SE lässt Taten sprechen und hat ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem Flüchtlinge zunächst ein Praktikum absolvieren können, um anschließend eine Ausbildung bei dem Druckluftspezialisten zu beginnen.

KAESER KOMPRESSOREN stellt jährlich 80 Ausbildungsplätze zur Verfügung und gibt zusätzlich 20 weiteren ausländischen Jugendlichen, insbesondere aus Ländern mit hoher Jugendarbeitslosigkeit, die Möglichkeit, eine Ausbildung in Deutschland zu absolvieren. Doch der Druckluftspezialist möchte noch mehr tun – und bietet jungen Geflüchteten seit diesem Jahr Praktikumsplätze mit Aussicht auf eine anschließende Ausbildung an.

„Unsere bisherigen Erfahrungen mit den neuen Praktikanten sind mehr als zufriedenstellend. Auch die Praktikanten selbst sind begeistert von den spannenden Tätigkeiten und unserer hervorragenden Teamarbeit. Einige haben sich durch ihre Leistungen und ihr Engagement so sehr hervorgetan, dass sie nach dem Praktikum nahtlos in die Ausbildung übergehen konnten.“

Rüdiger Hopf

Im Rahmen des vierwöchigen Praktikums lernen die Neuankömmlinge zuallererst die Ausbildungsberufe im Maschinenbau kennen, denn die meisten von ihnen haben noch nie etwas von den Berufen der Branche gehört. Anschließend durchlaufen sie die Bereiche Metalltechnik, Elektrotechnik und Logistik. Neben Grundfertigkeiten wie Feilen, Bohren und Löten lernen die Praktikanten dabei auch vieles über das Programmieren und Kommissionieren. KAESER Kompressoren liegt jedoch nicht nur der berufliche Werdegang der Jugendlichen am Herzen. So hat der Maschinenbauer eine Deutschlehrerin eingestellt, um die jungen Flüchtlinge auch bei ihrer sprachlichen Integration tatkräftig zu unterstützen.

Bislang haben 28 Praktikanten das Programm durchlaufen – und 21 von ihnen anschließend direkt eine Ausbildung begonnen. Die Jugendlichen, die größtenteils aus Afghanistan, Syrien, Pakistan und Libyen stammen, werden nun zum Maschinen- und Anlagenführer, Industrieelektriker und Fachlagerist ausgebildet. Und sind damit auf gutem Weg in eine bessere Zukunft.

Ansprechpartner

Rüdiger Hopf

Ausbildungsleiter



Tel.:

Mail: ruediger.hopf@kaeser.com